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Thema des Monats Mai 08
Deutschland im Diätenwahn - wann kommt der Jojoeffekt? Unsere Bundespolitiker in Berlin rudern in Sachen Diäten zurück! Für die Jüngeren unter uns und diejenigen, die sich nicht für Politik interessieren: Wir kennen Diäten normalerweise aus anderen Lebensbereichen, wenn wir etwa viel Sport treiben, unsere Ernährung umstellen und dabei ordentlich Gewicht abnehmen wollen. Bei unseren Politikern verhält sich das anders: Deren Diäten dienen primär nicht dem Ziel abzuspecken. Sie verdienen nichts. Sie haben auch keine Gehälter - sie haben Diäten. Letztes Jahr haben sie eine Erhöhung ihrer Diäten von rund 7.000 Euro auf rund 7.300 Euro im Jahr 2008 beschlossen. Und im selben Atemzug haben sie auch beschlossen, dass die Diäten im Folgejahr 2009 noch einmal um weitere 300 Euro angehoben werden. Macht über den Daumen, oder um es Neudeutsch auszudrücken - round about - 7.600 Euro. Also in einem Atemzug gleich zwei Erhöhungen beschlossen. Lieber zwei kleinere als eine große Erhöhung. Da ist das Geschrei in der Öffentlichkeit nicht ganz so groß. Das haben sie im letzten Jahr beschlossen, im November. Jetzt wollten sie gleich noch einmal einen weiteren Nachschlag holen. Nun gab es wider erwarten negative Resonanz in der Bevölkerung. Und schon rudern sie alle zurück. Handeln aus Einsicht? Weit gefehlt! Interessant ist die Begründung: Die jüngst im Mai geplante Erhöhung, so war zu hören, sei im Grunde richtig! Man müsse nur für mehr Akzeptanz in der Bevölkerung sorgen. Und rhetorische Spartaner äußern, dass diese Erhöhung schlicht nicht vermittelbar sei. Soll das etwa heißen, dass wenn sie vermittelbar wäre, man auch zuschlagen würde?
Ich versuche diese Logik einmal in einen meiner Lebensbereiche zu übertragen: „Schatz, ich würde dich gerne mal betrügen, ich weiß nur noch nicht, wie ich Dir das dann erklären soll. Also lass ich es, bis ich ´ne gute Erklärung dafür finde.“
Mir und meiner Partnerin wird schlecht.
Erinnern wir uns an das Schmierentheater rund um das Thema Rentenerhöhung! Ein halbes Jahr mussten wir diese unglückliche Diskussion über uns ergehen lassen. Selbst Hinterbänkler vieler Parteien haben sich aus den tiefsten Provinzen hervorgetan und ereifert- es dürfe nicht sein, dass die Renten erhöht würden. Erinnern wir uns, wie man sich zum Retter der jungen und aller künftigen Generationen aufspielen wollte: Die Älteren würden auf Kosten der jungen Generation leben. Ja, das stimmt! Die Alten leben auf Kosten der jungen Generation. Wer also in Gemeinschafts- oder Sozialkunde in der Schule aufgepasst hat, weiß das. Wir sagen auch Generationenvertrag dazu. Wir jungen Leute haben schließlich auch einmal von den Alten gelebt. Sie haben über Jahrzehnte hart gearbeitet und haben in diese Versicherung eingezahlt. Wenn der Versicherungsfall eintritt, muss die Versicherung halt zahlen. Hat übrigens über viele Generationen wunderbar funktioniert. Sich darüber zu ereifern: Erbärmlich! Die Alten haben eine Rentenerhöhung verdient! Sie haben ihren Beitrag dazu geleistet, dass diese Nation großartig ist. Aber, dass über eine Erhöhung von läppischen 1,1 Prozent einige Politiker schlicht ´nen Steifen bekommen, und sich darüber erregen können.... mannomann.
Und dann war noch kürzlich zu lesen: ...die Älteren würden immer mehr werden. (Eine tolle Erkenntnis! Die Soziologen wissen dies schon seit über vier Jahrzehnten. Toll, dass diese Erkenntnis nun auch in Berlin angekommen zu sein scheint).
... die Parteien würden überproportional Rücksicht darauf nehmen. (Rücksichtsvolle Parteien sind mir sympathisch, wir haben eh viel zu wenig davon! Bestimmten Gruppen in der Bevölkerung Aufmerksamkeit schenken, ist das Wesen der Demokratie, noch dazu einer signifikant großen Gruppe).
Und nun kommt es: ... am Ende drohe dies in die Richtung zu gehen, dass die Älteren die Jüngern ausplündern. (Traurig: Diese Äußerung stammt weder von einem unerfahrenen Hinterbänkler aus irgendeiner Provinz, noch von einem Funktionär einer Jugendorganisation einer Partei, dessen Ungeschicktheit vielleicht mit Unerfahrenheit entschuldbar wäre). Echt interessant ... am Ende in die Richtung gehen, dass die Alten die Jungen ausplündern.
Ich sehe es gerade vor mir: Wir schreiben das Jahr 2020. Es ist nachts. Ein mit Handtaschen bewaffneter Trupp frustrierter Omis patrouilliert die Straßen der Ghettos. Jugendliche Rocker werden in Mitten brennender Mülleimer von ihren Motorrädern gezerrt und deren Handys abgezogen. Die Älteren plündern die Jungen aus? Mal ehrlich: Wir reden hier über eine Rentenerhöhung von gut einem Prozent. Das macht gut einen Euro mehr auf hundert Renteneuro - schlappe zwei Briefmarken. Sollte es Rentner geben, die tausend Euro Rente erhalten... deren Erhöhung läge bei gut 10 Euro! Ja ja: Die Alten plündern die Jungen aus. Wer plündert hier wen aus? Letztes Jahr beschließt Ihr eine Erhöhung von 7.000 Euro auf 7.600 Euro in zwei Schritten. Von der CDU sollen 159 Stimmen dafür und ganze fünf (!!!) sollen dagegen gewesen sein. Das darf sich christliche Politik nennen. Steht ja schon in der Bibel, „Wer viel hat, dem wird noch mehr gegeben. Wer wenig hat, dem wird auch das Wenige genommen, was er hat (wer es nicht glaubt, kann es ja mal nachlesen, z.B. Matth.13; Matth. 25; Lukas 19). Waren von der SPD wirklich 177 dafür und nur schlappe 13 dagegen? Hervorragende sozialdemokratische Tugenden! Die große Koalition besteht bekanntlich aus Parteien, die sich bislang nicht unbedingt grün waren. Über viele Jahrezehnte gar gegensätzlich. Diese Koalition ist keine Liebesheirat gewesen - eher eine Vernunftsehe. So manch gemeinsamer Beschluss ist denen schwer gefallen. Bestimmt auch diese Diätenerhöhung. Da mussten die Bundestagsabgeordneten sicher lange bearbeitet werden und die Parteidisziplin eingepeitscht werden, bis dieser ach so knappe Mehrheitsbeschluss widerwillig getragen wurde: 377 dafür. Na gut: 7.600 Euro wollen noch versteuert werden. Wäre da nicht noch eine Pauschale von rund 3.700 Euro, die nicht versteuert werden muss. Rechnerisch kann man sagen, dass das, was an Steuern abgezogen wird, durch diese Pauschale weitestgehend wieder aufgefüllt wird. Und wer noch Belege beibringen kann, etwa für eigene Mitarbeiter, kriegt bis zu 13.000 Euro zusätzlich, und das monatlich. Also, am Hungertuch muss man im Bundestag nicht nagen. Innerhalb eines Jahres wollen die also gleich dreimal zuschlagen. Und dann gab es noch diesen netten Hinweis: Dass einige von Euch, bevor sie in die Bundespolitik gingen, in ihrem alten Job mehr verdient hätten. Oh, Ihr Ärmsten! Wurdet Ihr etwa gezwungen in die Politik zu gehen?! Musstet Ihr etwa das Paradies Eures gut bezahlten Hauptjobs aufgeben und in die unterbezahlte Politik gehen? Und dann noch in die Provinz gehen, in die Walachei von Berlin. Ihr seid ja so zu bedauern!
Soll heißen: Wenn es Euch nicht passt, dann geht doch wieder in Euren alten Job zurück! Wird jeder von uns verstehen. Wird Euch keiner Krumm nehmen. Es wird uns zwar schwer fallen, von Euch Abschied zu nehmen. Ja, wir werden regelrecht traurig sein. Ich schlage einen Monat Staatstrauer vor. Aber vielleicht kriegen wir dann endlich mal neue Gesichter in den Talkshows zu sehen. Sind doch eh immer die selben Gestalten (machen die eigentlich noch nebenbei Politik oder sind sie längst voll ins Showbusiness eingestiegen?). Jeden Abend immer Ernie und Bert und Pumuckel für Erwachsene - auf Dauer ist das nicht mehr zu ertragen. Einige von Euch argumentieren gerne mit anderen europäischen Ländern. Gemessen an unseren Nachbarn möchtet Ihr mit Euren bescheidenen Bezügen als Waisenkinder wahrgenommen werden. Seltsam, immer wenn Euch nichts mehr einzufallen scheint, müssen andere Länder herhalten! Ok, andere Länder. Nehmen wir die Schweiz: Rund 10.000, allerdings im Jahr. Oder gehen wir nach Frankreich. Immerhin eine Atommacht: Rund 5.500 pro Monat. Also, gebongt, wir orientieren uns an anderen Ländern. Orientieren wir uns an Frankreich. Wie wärs?
Solange Euer einheitliches Credo ist: Konsolidierung! Solange Ihr alle Fragen mit drei Worten beantwortet: Sparen, sparen, sparen! So lange Euer Ceterum Censeo ist: Bloß nicht ausgeben, was nicht vorhanden ist. Solange geht bitte mit gutem Beispiel voran. Wenn Ihr unseren Gürtel über Jahre so eng schnallt, dass einige von uns kaum noch Luft bekommen, dann schnallt verdammte Scheiße noch mal auch Euren Gürtel endlich enger!
Ganz Deutschland macht Diät. Zumindest die meisten von uns. Und es geht uns nicht mehr so gut. Wenn nichts mehr hilft und der Jojoeffekt zuschlägt, vielleicht hilft da ja die Wundermedizin Hartz4.
Na, kommt schon: Schließlich haben sie noch ein Dach übern Kopf. Die brauchen nicht zu hungern! Und sie haben sogar fließend Wasser.
Denen geht es doch so gut in dieser sozialen Hängematte. Viel besser, als es ihnen vorher ging.
Hartz4 ist doch fantastisch. Was für die Bürger gut ist, ist für Euch bestimmt gut genug.
Also, mein Vorschlag: Hartz4 für Euch im Bundestag!
So mal als Probeabo für zwei Monate. Und wem es gefällt: Machen wir gleich ein Jahresabo daraus.
Na, wie schaut es aus? Seid Ihr dabei?
Ihr Wolfgang Tornow
Habe ich das richtig verstanden?
Da vergewaltigt ein Mensch einen anderen - und sagt, er sei kein Monster? Noch dazu ein Kind? - kein Monster? Nicht genug, dass es bei einer Einmaltat bleibt. Nein, über Jahrzehnte! - und ersagt, er sei kein Monster. Noch dazu die eigene Tochter - kein Monster? Mehrere Kinder hat er mit ihr gezeugt. Die Mutter der eigenen Kinder ist zugleich auch die Schwester - kein Monster? Nicht genug damit. Er sperrt sie in den eigenen Keller. Aller Freiheiten beraubt. Isolationshaft über Jahrzehnte! - kein Monster? Abgeschnitten von jeglicher Außenwelt, kein Tageslicht, keine frische Luft, keine anderen Kontakte. Außer dem Peiniger selbst! - kein Monster? Einige der eigenen Kinder entwendet er der Mutter. Entscheidet, wer oben leben darf im Licht und wer nicht - kein Monster? Unvorstellbar und auch unbeschreiblich. Schlimm genug, dass so ein Mensch in den Medien zitiert wird und Aufmerksamkeit verdient, wie sonst kaum ein Superstar. Titelseiten damit gefüllt sind, Tag ein, Tag aus. Was muss man heutzutage nicht alles anstellen, um in der Tagespresse auf die Titelseite zu kommen! Es ist verständlich, wenn Menschen jetzt die Einführung der Todesstrafe diskutieren. Mit diesen Überlegungen und Gedanken sind wir allerdings viel zu sehr bei den Tätern und schenken ihnen eine Aufmerksamkeit, die sie nicht verdienen! Wir sind viel zu wenig bei den Opfern. Es ist eine Schande in einer zivilisierten Welt, dass in der Vergangenheit Missbrauchsopfer teilweise jahrelang auf Therapie warten mussten, nur damit nicht vor Gericht irgendwelche windigen Anwälte ihre Zeugenaussagen in Zweifel ziehen.
Eins, zwei, drei, vier.
Thema des Monats Februar 08
Rauchverbot: Spaßbremsen? Nun ist es amtlich: Der Genuss von Tabakwaren in Gaststätten und Restaurants ist verboten. Die Gastronomie beklagt derzeit Einbußen bis zu 50%. Der ambitionierte Raucher geht seiner Sucht draußen vor der Tür nach, wenn er nicht gleich ganz Zuhause bleibt. Noch ist Winter. Keiner der Anwohner hat nachts sein Schlafzimmerfenster geöffnet. Warten wir einmal den Sommer ab.
Die zur Zeit geführte Debatte, ob das quasi als Gewohnheitsrecht praktizierte Unrecht der Unterdrückung der Nichtraucher durch die Raucher eingeschränkt oder gar verboten werden darf, verfehlt das Thema: Wenn etwas nicht richtig ist, darf es nicht geschehen. Ohne Ausnahme. Allerdings darf dann der Staat nicht daran verdienen.
Wer mit dem Schutz der Nichtraucher argumentiert, muss konsequent bleiben. Wehrlose kindliche Opfer müssen auch in privaten Wohnräumen vor dem Zigarettenrauch bewahrt werden. Desgleichen gilt für den KFZ-Meister, der in der Ausübung seines Berufes vor vollgequalmten Autos geschützt werden will.
Ich sehe sie schon vor mir: Mit Feldstechern bewaffnet führt die Polizei auch Raucherkontrollen in der Hauptverkehrszeit durch. Der Fragekatalog: „Haben Sie was getrunken?“ wird erweitert durch die Frage „Haben Sie geraucht?“ In der Wohnung von morgen schrillt der auf Zigarettenrauch sensibilisierte Rauchmelder. Besonders sinnvoll, wenn der Wind den Rauch der heimlich auf dem Balkon konsumierten Zigarette danach nachts in die Wohnung bläst. Heute ist es der Gastronom, der nebst Bußgeldern auch die Schanklizenz verlieren kann. Trifft es morgen vielleicht meinen Vermieter? Noch ist es nicht soweit. Spannend bleibt die Frage, was wohl als nächstes kommt: Ist es der Alkohol in der Öffentlichkeit? Oder wird es der Dicke sein, dessen Fettleibigkeit angeblich zu Lasten des Gesundheitssystems geht?
Das Rauchen auf U-Bahnhöfen haben die Hamburger bereits vor vielen Jahren abgeschafft, aus Gründen der Sicherheit, wie es damals hieß. Möglicherweise wird also schon bald der Alkohol verboten, selbstverständlich nur an besonderen Brennpunkten und natürlich nur zu meiner Sicherheit.
Es stinkt gewaltig in der rauchfreien Disco. Nun nicht mehr nach Rauch, sondern nach Schweiß. Selbst engagierte Nichtraucher wünschen sich den einst verhassten Zigarettenqualm wieder. Wie auch immer. Die Tage des Literaten, der in einem lauschigen Straßencafé bei einem Gläschen Rotwein und einer gemütlichen Zigarre sich vom Treiben der Menschen um ihn herum inspirieren lässt, sind gezählt. Es kann einem wirklich das Lachen vergehen, bevor auch dieses verboten wird: Denn dieses lenkt meinen Nachbarn ab, von der Arbeit, vom Schlaf oder wovon auch immer und es verbraucht zu viel Sauerstoff.
Thema des Monats Januar 08
Wahl in Hessen: Kriminelle Ausländer? Ich beteilige mich nicht an der jüngst durch den Wahlkampf einer hessischen Partei ausgelösten Diskussion, wie mit kriminellen Ausländern verfahren werden solle. Diese Diskussion läuft Gefahr, einmal mehr rechtem Gedankengut Tür und Tor zu öffnen. Die Ursachen verkennt sie allemal: Erst rationalisieren wir auf Teufel komm heraus Fahrkartenverkäufer, Kofferträger und Bahnschaffner weg. Erstaunt stellen wir nun fest, dass Fahrkartenautomaten keine Schlägerei verhindern.
Sensationell die Erkenntnis, dass Kameras, und seien diese noch so zahlreich, die Kriminalität lediglich beobachten. Verhindern können sie nichts. Noch sind es menschenleere und schaffnerlose Bahnhöfe. Mir wird schlecht, wenn ich daran denke, dass der Supermarkt von morgen ohne jedes Kassenpersonal auskommen wird.
Ersterer zieht als Kostenfaktor gegen den maschinellen Konkurrenten den Kürzeren, Härtere Strafen? Mehr Überwachungskameras? Selbst die Todesstrafe hat in den betreffenden Ländern nur selten zu einem signifikanten Rückgang von Kapitalverbrechen geführt. Dem Fanatiker ist es egal, vielleicht sogar recht, wenn sein Attentat für die Nachwelt gefilmt wird und die Bilder um die Welt gehen. Kriminellen, deren Handlungen im Affekt oder unter Drogeneinfluss geschehen, dürften eine Überwachungskamera gelinde gesagt am Arsch vorbei gehen. Und die Generation U-Tube ist berauscht vom Ranking neuerer und spannenderer Videos, sie giert förmlich danach. Mehr Kameras bedeutet vor allem ein Mehr an Berichterstattung. Die Anschaffung neuer Kameras beruhigt,
Aber sicher sind wir selbst dann nicht, selbst wenn wir draußen alle zum Exhibitionismus und drinnen zum Voyeurismus verdammt sind. Auch dann werden in aller Öffentlichkeit Menschen niedergeschlagen und umgebracht. Schlussendlich werden es die Taten von Exhibitionisten sein, deren Untaten das voyeuristische Verlangen einer aufs Zusehen konditionierten Generation-Monitor befriedigt. Härtere Strafen? Mehr Überwachungskameras? Solche Vorschläge wirken zynisch angesichts der vielerorts als überflüssig erachteten Sozialeinrichtungen und abgeschafften Jugendclubs. Antworten auf das Fehlen sinngebender Instanzen von einst bleiben aus: Kirchen, Gewerkschaften und Parteien haben längst an Strahlkraft verloren. Und die Patchworkfamilie erzieht den Nachwuchs Zuhause lediglich in einem Bündnis auf Zeit. Aber dafür sind wir live dabei. Egal wie: Handys ohne hochauflösende Farbdisplays mit weniger als 16 Millionen Farben sind längst reif für das Museum. Wir sind live dabei: Wenn nicht mobil, dann Daheim auf zig TV-Kanälen, oder in den mit Monitoren durchdrungenen Arbeits-Wohn- und Freizeitwelten.
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